Klimapilgern2019

4. Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit in Münster gestartet

Mit einem Pilgerzug durch Münster und einem Gottesdienst in der Trinitatiskirche im Geistviertel startete gestern (Sonntag, 14. Juni) der 4. Ökumenische Pilgerweg, der zum Kirchentag nach Dortmund und weiter nach Bonn zur Übergabe einer Resolution führt. Pfarrer Martin Mustroph bestärkte die mehr als 30 Pilgerinnen und Pilger, in ihrem Kampf für Klimagerechtigkeit. Er warnte in seiner Predigt aber auch vor falschen Hoffnungen: „Wenn wir so tun, als hätten wir unendlich viel Zeit, dann ist das eine billige Hoffnung.“

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Kinderarbeit

Kindermissionswerk ruft zur Bekämpfung von ausbeuterischer Kinderarbeit auf und unterstützt die Kampagne „Kinderarbeit stoppen!“

Zum Internationalen Tag gegen Kinderarbeit am 12. Juni ruft das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ zur weltweiten Bekämpfung von ausbeuterischer Kinderarbeit auf. Dazu veröffentlicht das Hilfswerk an der Seite der Sternsinger drei Videospots, die auf das Thema aufmerksam machen, und unterstützt die in Österreich gestartete Kampagne „Kinderarbeit stoppen!“. „Millionen Kinder weltweit müssen jeden Tag mehrere Stunden arbeiten. Viele davon unter gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen, zum Beispiel in Steinbrüchen oder auf Plantagen“, sagt Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Kindermissionswerks.

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Gefängnis

Senat auf den Philippinen verhindert die Herabsetzung der Strafmündigkeit

Mit großer Freude haben Vereine, zivilgesellschaftliche und kirchliche Organisationen in Deutschland zur Kenntnis genommen, dass der Gesetzesvorschlag zur Reduzierung des Strafmündigkeitsalters von 15 auf 12 Jahre in den Philippinen vom Senat zum Ende seiner Legislaturperiode nicht bewilligt worden ist. Die lokalen und internationalen Organisationen werten dies auch als Erfolg ihrer gemeinsamen Anstrengungen, sich für Kinderrechte auf den Philippinen und weltweit einzusetzen.

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kaffee

Zur „World of Coffee“: Auch die Kleinproduzent*innenvereinigung SPP schlägt Alarm

Vertreter des Kleinproduzent*innensymbols SPP schlagen anlässlich der „World of Coffee“ vom 6. bis 8. Juni in Berlin Alarm und thematisieren in einer Pressekonferenz am 6. Juni von 14 bis 15.30 Uhr die stark gefallenen Kaffeepreise und die verheerenden Konsequenzen für die Kaffeebäuer*innen.

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kaffee

Zur „World of Coffee“ rufen das Forum Fairer Handel und TransFair die Kaffeebranche zu mehr Nachhaltigkeit auf

Während am Weltmarkt Kaffee zu historischen Tiefstpreisen verschleudert wird, versammelt sich vom 6. bis 8. Juni das „Who is who“ der internationalen Kaffeebranche auf der „World of Coffee“ in Berlin. Die aktuellen Preise decken laut eines Marktreports des Kaffeehändlers Volcafe bei rund 60 Prozent der Produzent*innen nicht einmal die Produktionskosten. Zusätzlich verschärft der Klimawandel die Situation der Kaffeebäuerinnen und -bauern dramatisch. Noch ist das Geschäft für die großen Röster und Kaffeehändler lukrativ.

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Kongress

Kongress der Ideen und Taten

Vom 18. bis 20. September 2019 veranstalten TransFair e.V. und Engagement Global gGmbH in der amtierenden Hauptstadt des Fairen Handels Köln einen Kongress zu Fairem Handel und Fairer öffentlicher Beschaffung für Engagierte aus Kommunen, entwicklungspolitischen Organisationen, Schulen, Universitäten sowie Unternehmen und Verbänden.

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Klima

Klimakabinett tagt am 29. Mai zu Zielerreichung 2030 und Klimaneutralität 2050

Vor der morgigen Sitzung des Klimakabinetts fordert die Klima-Allianz Deutschland die Bundesregierung auf, der französischen Initiative zur Klimaneutralität 2050 beizutreten. „Angela Merkel hat dies in ihrer Rede beim Petersberger Klimadialog in Aussicht gestellt. Nun sollte die Kanzlerin ihren Worten Taten folgen lassen“, sagt Dr. Christiane Averbeck, Geschäftsführerin der Klima-Allianz Deutschland. Diese Sitzung sei die letzte Möglichkeit vor dem wichtigen EU-Gipfel im Juni eine Entscheidung zur Klimaneutralität zu fällen. „Eine klimaneutrale EU vor 2050 kann allerdings nur als Mindestanspruch gelten.

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Aufruf zu "Churches for Future"

Aus Solidarität mit der weltweiten "Fridays for Future"-Bewegung haben Mitglieder des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit den Aufruf "Churches for Future" initiiert. "Wir als Kirchen und kirchliche Organisationen zollen den Protestierenden großen Respekt und unterstützen die Anliegen der jungen Generation. Wir bitten daher die Mitglieder unserer Kirchen und kirchlichen Organisationen ihr Engagement für Klimagerechtigkeit sowohl im persönlichen als auch im kirchlichen und gesellschaftlichen Leben deutlich zu verstärken. Werden Sie zu "Churches for Future"!", heißt es in einem Schreiben.

Bislang unterstützen 16 Landeskirchen, kirchliche Einrichtungen und Organisationen diesen Aufruf:

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Bienen

Heute ist Welt-Bienen-Tag!

Klimawandel und Artensterben erschweren Honighandel für Kleinbauern aus dem globalen Süden

Die Bienen sind bedroht – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit gehen die Bestände zurück. Bei Fairtrade leiden darunter vor allem Imker und Kleinbauern aus dem globalen Süden, für die Bienenhonig eine überlebenswichtige zusätzliche Einkommensquelle darstellt. Das weltweite Bienensterben betrifft längst nicht nur die Honigernte, denn auch die landwirtschaftliche Produktion ist betroffen: Rund ein Drittel aller landwirtschaftlichen Nutzpflanzen wachsen nur, weil sie von Bienen und anderen Insekten bestäubt werden.

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Kinderrechte

30 Jahre UN-Kinderrechtskonvention – was der Faire Handel dazu beitragen kann

Kinderrechte gelten für alle Menschen von 0-18 Jahren. Weltweit festgeschrieben sind sie in der UN-Kinderrechtskonvention, die am 20. November 1989 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet und von allen Staaten der Erde (außer den USA) ratifiziert worden ist, woraus sich eine universelle Verbindlichkeit der Kinderrechte ableiten lässt. Das Übereinkommen über die Rechte des Kindes besteht aus insgesamt 54 Artikeln und basiert auf vier Grundprinzipien: dem Diskriminierungsverbot, dem Recht auf Leben und persönliche Entwicklung, dem Beteiligungsrecht und dem Vorrang des Kindeswohls.

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