Osternest

14

Mär.

Nur fair ist wirklich nachhaltig

Faires zum Fest für das Osternest – noch einige Osterleckereien bei uns erhältlich

Von Schoko bis Deko: Auch dieses Jahr bietet die GEPA zu Ostern wieder eine bunte Bandbreite an Geschenkideen – süße Überraschungen aus Bio-Schokolade und Wohnaccessoires wie farbenfrohe Tulpenkerzen, handgefilzte Eierwärmer, handbemalte Deko-Eier aus Weidenholz oder Tischsets für den Frühstückstisch. Nach wie vor beliebt sind neben den Oster-Schokoladentäfelchen, Schokoladenriegeln, Schoko- und Paranusseiern auch Osterhasen in verschiedenen Variationen.

Ostern

Kakao: Absicherung in Zeiten niedriger Weltmarktpreise

Für die GEPA als 100 Prozent Fair-Handelsunternehmen liegt es auf der Hand, dass alle Produkte fair sind. Die GEPA hat im Jahr 2000 die erste bio und faire Schokolade in Deutschland produzieren lassen. Die GEPA-Schokoprodukte sind zu über 90 Prozent, die Oster-Schokoprodukte sogar zu 100 Prozent bio-zertifiziert. Im letzten Jahr hat die GEPA ihren Partnergenossenschaften für eine Tonne fair gehandelten Bio-Kakao oft deutlich über 3.500 US-Dollar gezahlt und lag damit zeitweise mehr als 63,5 Prozent über Weltmarktniveau (Stand Börse New York Mitte Oktober2.141 US-Dollar). Sie geht auch über Fairtrade-Standards hinaus: Fairtrade International wird im Herbst dieses Jahres die Preise anheben und auch wieder eine Bioprämie einführen. Die GEPA hatte die zusätzliche Bioprämie von 300 US-Dollar immer beibehalten. GEPA-Geschäftsführer Peter Schaumberger: „Faire Preiskriterien sind neben Weiterqualifizierung gerade in Zeiten niedriger Weltmarktpreise auch für die Planungssicherheit der Kakaobauern essentiell. Nur dann ist Kakaoanbau wirklich nachhaltig. Das wissen wir aus jahrzehntelanger Erfahrung.“

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Osterhasen rundum fair und bio

Die Schoko-Osterhasen der GEPA haben auch durch die Verwendung der fairen Milch einen Fair Handels-Anteil von rund 100 Prozent, denn neben Zucker und Kakao ist beispielsweise auch das Bio-Milchpulver in der Vollmilchschokolade fair gehandelt. Damit wird die aufwändige Arbeit von Bäuerinnen und Bauern der Milchwerke Berchtesgadener Land gewürdigt. Auch in Deutschland kämpfen viele Milchbauern wegen der Dumpingpreise für Milch schlicht um ihr Überleben.

Was draufsteht, ist drin

Weil die GEPA Wert auf eine transparente Lieferkette legt, wendet sie für ihre schokoladigen Naschereien keinen Mengenausgleich an, der nach Fairtrade-Kriterien für Zucker und Kakao erlaubt wäre. Das heißt: Die Rohwaren, die die GEPA zu fairen Bedingungen einkauft, sind auch physisch in den Hasen, Riegeln und Tafeln enthalten. Denn nicht nur die Genossenschaften im Globalen Süden, sondern auch die Schokoladenfabriken hier müssen fair gehandelte von nicht fair gehandelter Rohware getrennt lagern und produzieren. Das ist bereits im Vorfeld mit sehr viel Aufwand und Feinplanung verbunden, weil beispielsweise die Maschinen gereinigt werden. Der Hersteller vermerkt im Produktionsprotokoll, dass genau die Charge der GEPA-Partnergenossenschaft mit einer bestimmten Chargen-Nr. zu Kakaomasse oder Kakaobutter verarbeitet wurde. Nicht nur die GEPA, auch ihre Verarbeiter werden von FLO-Cert im Hinblick auf freiwillige physische Rückverfolgbarkeit überprüft.

Nicht nur zur Osterzeit: 100 Prozent fair

Da Fairer Handel einziger Unternehmenszweck der kirchlich getragenen GEPA ist, werden alle Produkte der GEPA immer nach den zehn Prinzipien der World Fair Trade Organization (WFTO) hergestellt: Dazu gehören beispielsweise Transparenz, gute Arbeitsbedingungen, Qualifizierung von Produzent/-innen. Auch die gesamte Unternehmenstätigkeit muss diesen Kriterien entsprechen: So muss ein Unternehmen wie die GEPA beispielsweise tarifgebundene Gehälter zahlen oder Betriebsräte erlauben. GEPA-Geschäftsführer Peter Schaumberger: „Fairer Handel ist nur dann eine runde Sache, wenn ein Unternehmen seine Philosophie insgesamt der Idee verschreibt und dies auch extern wie die GEPA überprüfen lässt, beispielsweise nach dem WFTO-Garantiesystem.