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23

Mär.

Fairer Handel lohnt sich

Kakaopreise deutlich über Weltmarktpreis

Die GEPA zahlte im letzten Jahr ihren Partnergenossenschaften in Lateinamerika und Afrika durchschnittlich etwa 3.600 US-Dollar pro Tonne Bio-Kakao. Sie lag damit 56,5 Prozent über dem durchschnittlichen Weltmarktpreis. Faire Preise und langfristige Handelsbeziehungen sind zentral für die Kakaobauernfamilien, damit Kinder nicht mitarbeiten müssen, sondern Bildungschancen und Perspektiven für die Zukunft haben.

Einen Teil ihres Rohkakaos bezieht die GEPA von ihrer langjährigen Partnerkooperative COOPROAGRO aus der Dominikanischen Republik. Francisco Manuel Oleaga (55) sagt dazu: „Der Faire Handel hat mir und meiner Familie den Himmel geöffnet. Er ist ein Segen für meine Familie, für die Arbeiter und die ganze Gemeinde, denn er hat unser Leben verbessert. Wir bekommen mehr Geld für unsere Ernte, können bessere Löhne zahlen und haben eine Brücke für unser Dorf gebaut.“ Auch der ökologische Aspekt spielt eine große Rolle für ihn. Der Bio-Rohkakao ist vom Öko-Verband Naturland zertifiziert, mit dem die GEPA schon seit Jahrzehnten zusammenarbeitet. „Eine intakte Umwelt ist überlebenswichtig, denn sie gibt uns Wasser, Luft und fruchtbaren Boden. Deshalb ist es wichtig, sie zu schützen. Wenn sich ein Bauer nicht dafür einsetzt, kann er nicht Mitglied unserer Kooperative werden. Durch die Kooperation mit Naturland und dem Fairen Handel der GEPA können wir die Natur besser schützen. Wir haben Berater, die uns zeigen, wie wir noch umweltfreundlicher arbeiten können“, so der Kakaofarmer.

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Francisco Manuel Oleaga: Die GEPA zahlte im letzten Jahr ihren Partnergenossenschaften in Lateinamerika und Afrika durchschnittlich etwa 3.600 US-Dollar pro Tonne Bio-Kakao. Sie lag damit 56,5 Prozent über dem durchschnittlichen Weltmarktpreis. Faire Preise und langfristige Handelsbeziehungen sind zentral für die Kakaobauernfamilien, damit Kinder nicht mitarbeiten müssen, sondern Bildungschancen und Perspektiven für die Zukunft haben. Francisco Manuel Oleaga ist Kakaobauer des GEPA-Partners „COOPROAGRO“. Durch die Kooperation mit der GEPA und Naturland bekommen die Kakaobäuer*innen Unterstützung bei der Umstellung auf den ökologischen Anbau. Foto: GEPA – The Fair Trade Company/C.Nusch

Transparente Lieferkette: Von der Bohne bis zum Hasen fair
Weil die GEPA Wert auf eine transparente Lieferkette legt, wendet sie für ihre Naschereien keinen Mengenausgleich an, der nach Fairtrade-Kriterien für Zucker und Kakao erlaubt wäre (www.gepa.de/ohne-mengenausgleich). Die GEPA zahlt hier nicht nur für Kakao und Zucker faire Preise, sondern auch für das Milchpulver. So erreichen die Osterhasen einen Fair-Handelsanteil von 100 Prozent. So erreichen auch die Vollmilch-Osterhasen einen Fair-Handelsanteil von 100 Prozent. Damit wird zudem aufwändige Arbeit von Bäuerinnen und Bauern der Milchwerke Berchtesgadener Land gewürdigt.

Foto Bio Schoko Osterhase: Weil die GEPA Wert auf eine transparente Lieferkette legt, wendet sie für ihre Naschereien keinen Mengenausgleich an, der nach Fairtrade-Kriterien für Zucker und Kakao erlaubt wäre (www.gepa.de/ohne-mengenausgleich). Die GEPA zahlt hier nicht nur für Kakao und Zucker faire Preise, sondern auch für das Milchpulver. So erreichen die Osterhasen einen Fair-Handelsanteil von 100 Prozent. Damit wird zudem aufwändige Arbeit von Bäuerinnen und Bauern der Milchwerke Berchtesgadener Land gewürdigt. Foto: GEPA – The Fair Trade Company