Klima

13

Jan.

Vorbildliches Vorhaben:

Erzbistum Freiburg will klimaneutral werden - faire Diözese ist es schon

Das Erzbistum Freiburg will bis 2030 in den Bereichen Bau, Energie und Mobilität klimaneutral werden. Beim Neujahrsempfang des Bistums am Dienstag in Freiburg sprach Erzbischof Stephan Burger von einem ambitionierten Ziel. Bei Klimawandel und Umweltschutz wolle sich die Kirche ihrer Verantwortung stellen.

Burger verwies zugleich auf eine enge Zusammenarbeit beim Klimaschutz mit den evangelischen Landeskirchen Baden und Württemberg sowie mit der Nachbardiözese Rottenburg-Stuttgart. "Ich bin sehr dankbar dafür, dass wir vier Kirchen in Baden-Württemberg unser Engagement für den Klimaschutz in ökumenischer Verbundenheit leben."

Mit Blick auf aktuelle Reformdebatten in der katholischen Kirche wandte sich Burger gegen Polarisierungen. Es gelte, "Brücken zu bauen und Türen offen zu halten". Befürworter wie Gegner von Veränderungen gehörten beide zur Kirche, so der Bischof. Zugleich warb Burger um Unterstützung für die im Erzbistum Freiburg geplanten Strukturreformen und Großpfarreien. "Mir geht es darum, dass wir gemeinsam die Freiräume, die Entwicklungsmöglichkeiten und die Chancen in diesem Projekt Pastoral 2030 entdecken - und wir nicht nur im Blick haben, von was wir uns verabschieden müssen." Er sicherte Dialog und Gesprächsbereitschaft bei der konkreten Ausgestaltung zu. "Ich will keine Kirche an den Menschen vorbei, sondern mit ihnen."

Mit der Initiative fair.nah.logisch. sollen Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen in der Erzdiözese Freiburg ihren Einkauf an regionalen, fairen und ökologischen Kriterien orientieren.
www.fair-nah-logisch.de