20
Apr.
Früchte stehen für Vielfalt, Genuss und Lebensfreude. Doch hinter dem, was bei uns selbstverständlich im Einkaufskorb landet, steckt viel Arbeit unter schwierigen Bedingungen. Am Weltladentag am 09. Mai 2026 nehmen die Weltläden diese Themen in den Blick.
Das Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit bleibt eines der Hauptmotive von Konsumentinnen, Produkte aus Fairem Handel einzukaufen und es ist zugleich eines der wichtigsten Kriterien im Fairen Handel. Wenn Eltern genug verdienen, können Kinder spielen und lernen statt zum Lebensunterhalt der Familie beitragen zu müssen. GEPA hat nun ein lesenswertes Positionspapier "Gegen ausbeuterische Kinderarbeit" veröffentlicht, das wir gerne übernehmen, enthält es doch Informationen zur aktuellen Entwicklung auf dem Kakaomarkt, der seit 2024 extremen Schwankungen ausgesetzt ist und dementsprechend starke Auswirkungen auf das Leben der Kakaobauernfamilien hat.
15
Dez.
Neue Studie vom Forum Fairer Handel /Oxfam erschienen.
Die Macht der Lebensmittelkonzerne... davon können auch unsere Handelspartner leidvoll berichten. 87 % des deutschen Lebensmittelmarktes werden von nur 4 Konzernen beherrscht. Wer da von fairem Wettbewerb in einer sozialen Marktwirtschaft sprechen mag, beherrscht die Kunst des Verdrängens.
Auf den Orangenplantagen in Italien werden viele afrikanische Migranten ausgebeutet – meist von Kleinbauern, die selbst unter dem Preisdruck von Supermarktketten stehen. Sie müssen ihre Orangen für einen Preis verkaufen, der kaum die Kosten für das Pflücken abdeckt. SOS Rosarno in Kalabrien zeigt, dass es anders geht: Der Verein stellt den direkten Kontakt zwischen Bauern, Arbeitern und Einkaufsgemeinschaften her, ohne Zwischenstufen des Handels. So erhalten Arbeiter und Bauern einen fairen Preis und können in Würde leben. Zudem unterstützt SOS Rosarno die Flüchtlingsarbeit der Waldenser Kirche - das Projekt „Mediterranean Hope“.