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Corona: Rund 1,1 Millionen Soforthilfe aus Zuschussfonds des Bundesentwicklungsministeriums

Antrag angenommen: 27 Partner des Fair Trade-Pioniers GEPA werden aus dem Corona-Hilfsfonds des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) rund 1,1 Mio. Euro erhalten. Die Kleinbauergenossenschaften, Verarbeitungsbetriebe und Exportunternehmen im Globalen Süden, die von der Krise existentiell betroffen sind, können sie so besser abfedern und ihre Existenz sichern. Die Gelder werden für dringend benötigte Lebensmittel, Saatgut, Hygieneartikel und Präventionsmaßnahmen verwendet. Außerdem werden laufende Betriebskosten und gezielte Beratungsdienstleistungen übernommen, die die Geschäftstätigkeit der Produzentenorganisationen auch zukünftig sicherstellen.

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Katholische Frauen dringen auf Lieferkettengesetz

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) pocht auf eine zügige Verabschiedung des geplanten Lieferkettengesetzes. "Menschenrechte dulden keinen Aufschub", mahnte die stellvertretende kfd-Bundesvorsitzende Monika von Palubicki am Mittwoch in Düsseldorf. Es sei "nicht mehr hinzunehmen, dass die vehementen Bemühungen einzelner Bundesminister nicht zu einem Erfolg geführt haben".

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Hungernde unterstützen und einbeziehen, statt Konzerne zu hofieren

Die Vereinten Nationen prognostizieren, dass ohne eine radikale Kehrtwende bei der Hungerbekämpfung im Jahr 2030 150 Millionen Menschen mehr Hunger leiden werden als heute. Ein breites Bündnis von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Verbänden fordert die Bundesregierung in einem Positionspapier auf, ihren Einfluss zu nutzen, damit die globalen Ernährungssysteme in Zukunft gerecht, agrarökologisch und demokratisch ausgerichtet werden. Der Einsatz neuer und alter Gentechnik in der Entwicklungszusammenarbeit soll ausgeschlossen, Landarbeiter und Landarbeiterinnen vor Ausbeutung besser geschützt und die Vereinnahmung der Politik durch Konzerne verhindert werden.

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MISEREOR zur Papst Enzyklika „Fratelli tutti“: Es geht nur noch zusammen

Anlässlich der am 4. Oktober veröffentlichten Enzyklika von Papst Franziskus appelliert MISEREOR, das katholische Werk für Entwicklungszusammenarbeit, sich mit dem darin geäußerten Anliegen des Papstes trotz und wegen aller Krisenphänomene der Kirche ernsthaft auseinanderzusetzen. Papst Franziskus hat sich an den Wirkungsort seines Namenspatrons und Vorbilds, den heiligen Franziskus nach Assisi begeben, um sich von dort aus mit einem dringlichen Appell an die Weltgemeinschaft zu Wort zu melden: Der nötige Wandel gelinge nur, wenn wir alle geschwisterlich und solidarisch zusammenarbeiten.

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