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Fairtrade Deutschland verabschiedet neue 5-Jahres-Strategie

Fairtrade setzt sich bereits erfolgreich für globale Handelsgerechtigkeit, nachhaltige Produktion und bewussten Konsum sowie bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen ein. Die neue 5-Jahres-Strategie soll diese Rolle weiter stärken. Alle fünf Jahre überprüft Fairtrade Deutschland (Transfair e.V.) den Schwerpunkt seiner Arbeit und passt die eigene Strategie an. 2021 ist es wieder soweit: Für die Zeit bis 2025 hat sich Fairtrade ehrgeizige Ziele gesetzt. Darunter mehr Wirkung im globalen Süden, höhere Marktanteile in Deutschland, höhere finanzielle Transfers in die Anbauländer und verstärktes Engagement für politische Ziele mit der Einbindung junger Menschen.

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“Lieferkettengesetz – ein Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit?”

Vom Handy bis zum Elektroauto, über T-Shirts bis hin zu Nahrungsmitteln - kaum ein Produkt hat heute keine internationale Lieferkette. Doch wie steht es mit den Menschenrechten, den Sozial- und Umweltstandards in dieser Lieferkette? Viele Unternehmen kümmern sich bereits mit großem Engagement um gerechte Standards in ihren Lieferketten. Andere wehren sich gegen verbindliche gesetzliche Vorgaben. Denn: Angefangen bei Gewinnung der Rohstoffe bis hin zu Verarbeitung und Entsorgung, werden Arbeitnehmer*innen vor allem im Globalen Süden weiterhin systematisch ausgebeutet, damit einige Unternehmen möglichst günstig produzieren und die Konsument*innen viel und billig kaufen können. Das alles ist bekannt für jede*n, die*der es wissen möchte. Doch passiert ist bis jetzt wenig. Das könnte sich jetzt ändern.

Am Mittwoch, 27. Januar von 18 bis 20.30 Uhr bieten die AG Nachhaltige Kommune und der Kreisvorstand von Bündnis90/Die Grünen in Düsseldorf eine Online-Diskussion zu dem Thema an.

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Mit Orangen ohne Sklaverei und ohne Gift – für das Münsterland!

In Italien werden afrikanische Migranten ausgebeutet – meist von Kleinbauern, die wiederum unter dem Preisdruck von Supermarktketten stehen. Sie müssen ihre Orangen für einen Preis verkaufen, der kaum die Kosten für das Pflücken abdeckt. SOS Rosarno in Kalabrien zeigt, dass es anders geht: Der Verein stellt den direkten Kontakt zwischen Bauern, Arbeitern und Einkaufsgemeinschaften her. Zwischenstufen des Handels werden ausgeschaltet. So erhalten Arbeiter und Bauern einen fairen Preis und können in Würde leben. Zudem unterstützt SOS Rosarno mit Ernte-Spenden die Flüchtlingsarbeit der Waldenser Kirche - das Projekt „Mediterranean Hope“.

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Hochwertige Bildung als Motor für die Umsetzung der SDGs und der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie anerkannt

Am 14. Dezember 2020 tagte der Staatssekretärsausschuss für nachhaltige Entwicklung zum Thema „Bildung und Engagement – Bildung als Schlüssel für nachhaltige Entwicklung stärken“. Dabei unterstrich der Ausschuss die große Bedeutung des Ziels 4 „Hochwertige Bildung“ der Sustainable Development Goals (SDGs), insbesondere des Unterziels SDG 4.7 (Bildung für nachhaltige Entwicklung), als Motor für die Umsetzung der SDGs und der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) hat das Ziel, Menschen zu befähigen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und verantwortungsvolle, nachhaltige Entscheidungen zu treffen.

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