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Die wirklichen Kosten unserer Lebensmittel. Ein Dossier weltSichten von MISEREOR

Die wirklichen Kosten unserer Lebensmittel fließen momentan noch nicht in den Preis ein. In Wirklichkeit sind die Erzeugungskosten unserer Lebensmittel deutlich höher, weil die Auswirkungen, die Kosten auf die Mitwelt und die Gesundheit nicht mit einberechnet worden sind. Aber auch die Leistungen der Bäuerinnen und Bauern zur Erhaltung der Umwelt fehlen. Ein neuer Bilanzierungsstandard – die True Cost Analysis (TCA) soll dem abhelfen und zu einer Bilanzierung der wirklichen Kosten beitragen, um damit eine in der Produktion und im Konsum steuernde Funktion zu entfalten.

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Offene Grenzen und offene Arme für Geflüchtete

Bischöfe ziehen positive Bilanz zur Flüchtlingsintegration

Zwei führende deutsche Bischöfe haben in einem Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) eine positive Zwischenbilanz zur Integration der Flüchtlinge in Deutschland seit 2015 gezogen. So sei rund die Hälfte der damals Gekommenen, also 500.000 Menschen, heute in Arbeit oder Ausbildung, sagte der evangelische bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm am Mittwoch in München.

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Weltweiter Hunger erfordert Transformation des Ernährungssystems

Laut des heute veröffentlichten Berichtes der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) bleibt der globale Trend des Anstiegs der Hungernden weltweit weiter bestehen. Das ist ein Weckruf für die Weltgemeinschaft, unser globalisiertes Ernährungssystem endlich zu reformieren, sonst ist das UN-Nachhaltigkeitsziel 2 (SDG2) nicht mehr zu erreichen, fordert MISEREOR Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel.

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Und immer wieder Sudan

Bedroht Corona den Friedensprozess?

Der Südsudan erklärte am 9. Juli 2011 seine Unabhängigkeit nach Jahren eines gewaltvollen Bürgerkriegs. Seither wurde sowohl der Staatsbildungs- als auch der Friedensprozess immer wieder von massiven Gewaltausbrüchen zwischen Bevölkerungsgruppen bedroht. Auch die Umsetzung eines Ende 2018 geschlossenen Friedensabkommens verlief bisher schleppend. Doch Anfang des Jahres konnte die Regierung einen ersten Erfolg verzeichnen und eine Einheitsregierung bilden, mit der Hoffnungen auf mehr Stabilität, Sicherheit und die ersten offiziellen Wahlen des jüngsten Staates der Welt verbunden sind. Das Coronavirus stellt in dem fragilen Land somit nicht nur eine Gefahr für die Gesundheit seiner Einwohner oder die Wirtschaft des Landes dar, sondern auch für den Friedensprozess.

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