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Gemeinsam für Klimagerechtigkeit: Gerechtere Klimafinanzierung für Kleinbäuer*innen

Anlässlich der Weltklimakonferenz COP 27 (7. bis 18.11.2022) in Ägypten hat das Fair Handelsunternehmen GEPA zusammen mit der Internationalen Fair Handelsbewegung und 790 im Fairen Handel engagierten Personen eine gerechtere Klimafinanzierung für Kleinbäuer*innen im Globalen Süden gefordert. Kleinproduzent*innen leiden bereits jetzt am stärksten unter den Folgen des Klimawandels, obwohl sie am wenigsten dazu beitragen.

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Sonderpreis beim Sustainable Impact Award 2022 Aktueller Themenschwerpunkt „Klimagerechtigkeit“

Sie ist der Champion: Beim diesjährigen Sustainable Impact Award (SIA) von Magazin „WirtschaftsWoche“ und Versicherungsgruppe „Generali“ hat die GEPA in der Sonderkategorie „Generali SME EnterPrize“ das Rennen gemacht. Der Sonderpreis richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen bis 250 Mitarbeiter*innen. Der Auszeichnung war ein mehrstufiger Wettbewerb mit Fragen zu sozialen und ökologischen Kriterien, CO2-Emissionen, Wasserverbrauch, Abfallvermeidung, Prozessinnovationen, Sozial- und Gesundheitsfürsorge sowie zusätzlichen Finanzleistungen und Weiterbildung für Mitarbeiter*innen vorausgegangen. Insgesamt wurden drei Haupt- und zwei Sonderpreise verliehen. Die siebenköpfige Jury (u.a. Beat Bazli, Chefredakteur WirtschaftsWoche, Giovanni Liverani, CEO Generali Deutschland) würdigten so das Nachhaltigkeitsengagement von mittelständischen Unternehmen in Deutschland.

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Digitaler Auftakt, Frühstück und Teeaktion – die FAIR Handelsgesellschaft ist dabei

Unter dem Motto „Fair steht dir – #fairhandeln für Menschenrechte weltweit“ findet vom 16. bis zum 30. September die Faire Woche statt, die größte Aktionswoche des Fairen Handels. Im Mittelpunkt stehen menschenwürdige Arbeitsbedingungen und nachhaltiges Wirtschaften in der Textillieferkette. Weltläden, Schulen, Fairtrade-Initiativen und viele weitere Akteure laden bei rund 2.000 Veranstaltungen dazu ein, den Fairen Handel kennenzulernen und sich mit den sozialen und ökologischen Auswirkungen von Textilkonsum auseinanderzusetzen. Die Faire Woche findet in diesem Jahr bereits zum 21. Mal statt. Organisiert wird die bundesweite Veranstaltung vom Forum Fairer Handel in Kooperation mit dem Weltladen-Dachverband und Fairtrade Deutschland. Zentral wird die Woche morgen, 15.9. in einer digitalen Veranstaltung von 15 bis 16.30 Uhr eröffnet. Interessante Gesprächspartnerinnen aus der Welt des Fairen Handels werden insbesondere einen Fokus auf textile Lieferketten legen. Meldet euch unter auftaktFW@forum-fairer-handel.de an.

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Bio Cocoba Nuss Nougat-Creme erhält zweitbeste Note in September-Ausgabe von ÖKO-TEST

ÖKO-TEST hat für die aktuelle September-Ausgabe (bundesweites Erscheinungsdatum 25.08.2022) 21 Nuss-Nougat-Cremes analysiert, darunter auch neun Bio-Produkte wie unsere „Bio Cocoba Nuss Nougat Creme“ (Artikel-Nr. 8911878). ÖKO-TEST hat dabei schwerpunktmäßig Mineralölbestandteile, Fettschadstoffe und Zucker untersucht. Zweimal wurde Note „gut“ vergeben (auch für ein Bio-Produkt). Die „Bio Cocoba Nuss Nougat Creme“ der GEPA erhielt mit sieben anderen Mitbewerbern, darunter drei weiteren Bio-Anbietern, die zweitbeste Note „befriedigend“. Sieben Produkte erhielten Note „ausreichend“ (darunter drei mit Bio-Zertifizierung). Ein Markenanbieter wurde mit „mangelhaft“ bewertet, zwei „schmieren ab“ (so Wortlaut ÖKO-TEST) mit „ungenügend“.

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Faire Woche – Die größte Aktionswoche für Fairen Handel

Seit mehr als 20 Jahren laden die Veranstalter*innen der Fairen Woche jeden September Menschen in Deutschland dazu ein, Veranstaltungen zum Fairen Handel in ihrer Region zu besuchen oder selbst zu organisieren. Mit jährlich rund 2.000 Aktionen ist sie bundesweit die größte Aktionswoche des Fairen Handels. Vorne mit dabei: Fairtrade-Towns, -Schools und -Universities, Einzelhandel und Gastronomie, Vereine, Familien und Einzelpersonen. Die Faire Woche ist eine Initiative vom Forum Fairer Handel e.V., in Kooperation mit Fairtrade Deutschland e.V. und dem Weltladen-Dachverband e.V.
Vom 16. bis 30. September dreht sich bei der Fairen Woche alles um das Thema Textilien. Unter dem Motto „Fair steht dir – #fairhandeln für Menschenrechte weltweit“ beleuchtet die Faire Woche die Herausforderungen der Textilindustrie und zeigt auf, welche Alternativen der Faire Handel bietet.

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Ziel: Politische Arbeit und Bildungsprojekte eigenständig finanzieren

Der Weltladen-Dachverband hat den Stiftungsfonds „Weltladen-Stiftung" ins Leben gerufen. Damit schafft der Bundesverband der rund 900 Weltläden nach eigenen Angaben eine Möglichkeit, die Finanzierung der Weiterentwicklung der Weltladen-Bewegung dauerhaft zu unterstützen.

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Einsatz gegen unfaire Handelspraktiken dringlicher denn je

1,9 Milliarden Euro gaben die Verbraucher*innen in Deutschland im Geschäftsjahr 2021 für Produkte aus Fairem Handel aus, 7 Prozent mehr als im Vorjahr. „2021 hat sich der Faire Handel in Deutschland trotz Pandemie wirtschaftlich behauptet und weiterhin seine Solidarität mit den Handelspartnern im Globalen Süden und Norden unter Beweis gestellt“, konstatiert Matthias Fiedler, Geschäftsführer des Forum Fairer Handel (FFH). „Während die Klimakrise in Kombination mit der Verteuerung von Lebens- und Produktionsmitteln die bäuerliche Landwirtschaft weltweit unter Druck setzt, kommt es erst Recht auf den Fairen Handel und gerechte Handelsbedingungen an“, betonte Matthias Fiedler auf der heutigen Jahrespressekonferenz des FFH in Berlin.

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Eine blutige Geschichte und wackelige Menschenrechtsstandards

Von Alexander Brüggemann und Markus Schönherr (KNA)


Pünktlich zum 60. Jahrestag seiner staatlichen Unabhängigkeit ist Ruanda in den internationalen Schlagzeilen. Zwar geht es endlich mal nicht um den Völkermord von 1994 -aber auch um nichts Gutes.

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Fairtrade stärkt Resilienz und Nachhaltigkeit von Kleinbäuerinnen und -bauern

In Zeiten globaler Krisen profitieren Fairtrade-zertifizierte Kleinbäuerinnen und -bauern von stärkeren Kooperativen-Strukturen, besserer wirtschaftlicher Widerstandsfähigkeit, höherem sozialen Wohlergehen, ökologischer Nachhaltigkeit und gute Organisationsführung. Dies geht aus einer neuen Studie hervor, die von Fairtrade Deutschland und Fairtrade Österreich beauftragt und von Mainlevel Consulting durchgeführt wurde.

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„Mobilitätswende ausgebremst. Das EU-Mercosur-Abkommen und die Autoindustrie”

Autokonzerne haben die Verhandlungen über das noch nicht unterschriebene Handelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten erheblich beeinflusst - und würden davon in besonderem Maße profitieren. Das zeigt die heute veröffentlichte Studie „Mobilitätswende ausgebremst. Das EU-Mercosur-Abkommen und die Autoindustrie”. Dabei ging die Lobbyarbeit nicht nur von den Konzernen selbst aus. Interne E-Mails belegen, wie Mitarbeiter*innen des deutschen Wirtschaftsministeriums und der EU-Kommission aktiv auf Wirtschaftsverbände zugingen, um deren Wünsche zu erfragen und in die Verhandlungen mit den Mercosur-Staaten einzuspeisen. Die Studie wird herausgegeben von Misereor, der Deutschen Umwelthilfe, Greenpeace Deutschland, PowerShift, Attac Deutschland, Attac Österreich und dem Netzwerk Gerechter Welthandel.

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